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Arbeitskreis Christen und Juden
Die Ordnung der Lesungen aus der Bibel in evangelischen
Gottesdiensten ist in mancher Hinsicht problematisch: Einige Teile
der Bibel kommen überhaupt nie vor und bleiben deshalb der Gemeinde
weithin unbekannt.
Andererseits werden verschiedene Textabschnitte so
zusammengestellt, dass die Texte aus dem Neuen Testament als Ziel
und Krönung erscheinen, während die Abschnitte aus dem Alten
Testament als vorläufig und überholt dargestellt werden. Darin kann
die in den Kirchen bisher weit verbreitete Verachtung des Judentums
zum Ausdruck kommen.
Um dagegen Abhilfe zu schaffen, wurde in den letzten Jahren ein
neuer Vorschlag für die Lesungen im Gottesdienst erarbeitet.
Einer, der daran wesentlich beteiligt war, ist Professor Alexander
Deeg. Beim Treffen des Arbeitskreises Christen und Juden am
Dienstag, 27. Sept., um 20 Uhr im Gemeindesaal der Friedenskirche
wird er diesen Entwurf vorstellen.
Dienstag, 25.10., um 20 Uhr: Mascha Kaléko: "Ich bin als
Emigrantenkind ge-boren..." - Die Biographie und die Werke der
jüdischen Dichterin, die von 1907 bis 1975 lebte.
Nächster Termin: 06.12.2011.
Herzliche Einladung dazu.
Anneliese und Hans-Ulrich Kley |